Weltspartag 2020: Tipps fürs Sparen

Weltspartag 2020: Tipps fürs Sparen

Auch in diesem Jahr ist in der letzten Oktoberwoche wieder Weltspartag. Der 30. Oktober 2020 steht bei der Nassauischen Sparkasse ganz im Zeichen des Sparens. Doch Sparen ist für viele einfacher gesagt als getan. Wer kennt es nicht, dass am Ende des Geldes noch zu viel Monat übrig ist? Wie oft nehmen wir uns vor, am Monatsende etwas zurückzulegen, aber es klappt nicht? Mit ein paar Tricks wird das Sparen einfacher.

Sich einen Überblick über die eigenen Finanzen verschaffen

Wer weiß, wie viel er im Monat wofür ausgibt, sieht auch, an welchen Stellen er noch sparen kann. Einen schnellen Überblick bietet eine praktische Option im Online-Banking: der Finanzplaner. Er hilft, die persönlichen Finanzen besser zu verstehen und ist der erste Schritt, um das Sparen zu lernen.

Sparen Sie am Anfang des Monats, nicht am Ende

Was nicht da ist, kann auch nicht ausgegeben werden. Anstatt das übrig gebliebene Geld am Ende des Monats auf ihr Sparkonto zu überweisen, hilft es vielen Menschen, wenn sie am Anfang des Monats einen bestimmten Betrag auf ihr Sparkonto legen. Dafür können Sie zum Beispiel einen Dauerauftrag von Ihrem Girokonto auf Ihr Tagesgeldkonto einrichten. So können Sie die Überweisung nicht vergessen und kommen auch nicht in Versuchung, sie in einem Monat auszusetzen.

Damit das Sparen am Anfang des Monats funktioniert, sollten Sie mithilfe Ihres Haushaltsbuchs überlegen, wie viel Geld Sie realistisch zurücklegen können. Seien Sie hierbei ehrlich. Wenn Sie zu ehrgeizig sind, verlieren Sie möglicherweise schnell die Lust am Sparen. Führen Sie ein paar Monate Haushaltsbuch, um zu sehen, wie viel Ihres Geldes Sie wofür ausgeben. Anschließend können Sie sich einen Plan machen. Setzen Sie ein gewisses Budget für das alltägliche Leben an. Dazu zählen Ausgaben für Miete, Strom, Handy und Lebensmittel. Vergessen Sie dabei nicht, auch Geld für Ihre Freizeit einzuplanen – Kinobesuche, Shopping oder Weggehen etwa. Oft bleibt dann am Ende noch ein Betrag übrig, der nicht verplant ist. Diesen können Sie ansparen.

Tipp: Wohin mit dem Ersparten? Anlässlich des diesjährigen Weltspartags hat die Naspa ein interessantes Angebot: Wer anfangen möchte, in Wertpapiere zu investieren, erhält bei Eröffnung eines DekaBank Depots und Abschluss eines Deka-FondsSparplans vom 1. September bis 13. November 2020 eine Startprämie von bis zu 50 Euro. Weitere Informationen dazu gibt es unter naspa.de/deka-sparplan.

Zudem gibt es für die Kleinen einen Malwettbewerb, bei dem sie tolle Preise gewinnen können. Mehr Infos erhalten Sie unter naspa.de/weltspartag.

Ein Sparziel definieren

Es gibt viele Gründe, jeden Monat etwas zur Seite zu legen, zum Beispiel für den Führerschein, das erste eigene Auto, eine Reise, die Hochzeit oder den Kauf einer Immobilie. Das Sparen wird einfacher, wenn Sie ein konkretes Ziel vor Augen haben. Wenn Sie den ungefähren Betrag kennen und wissen, zu wann Sie das Geld benötigen, können Sie ausrechnen, wie viel Sie jeden Monat sparen müssen, um Ihr Ziel zu erreichen. Dadurch wird Ihr Sparziel greifbar – und es ist motivierend, wenn Sie dabei zusehen können, wie Sie dem Zielbetrag immer näherkommen.

Tipp: Sie haben keinen konkreten Anschaffungswunsch vor Augen, sondern wollen einfach etwas Geld als Reserve zurücklegen? Auch in diesem Fall kann es hilfreich sein, sich eine bestimmte Summe als Ziel zu setzen. Viele Experten raten, mindestens drei Netto-Monatsgehälter zurückzulegen. So können Sie plötzlich anfallende Kosten für die Reparatur des Autos oder den neuen Kühlschrank problemlos abfedern.

Wussten Sie, dass …
… die Deutschen hauptsächlich für ihre Altersvorsorge, für Anschaffungen wie ein Auto oder für den Kauf bzw. die Renovierung einer Immobilie sparen?“
(Quelle: Verband der Privaten Bausparkassen, 2020)

Zusätzliche Einnahmen sofort zurücklegen

Manchmal wird man von ungeplanten Geldeingängen angenehm überrascht, zum Beispiel durch eine Rückzahlung des Stromanbieters, eine Steuererstattung oder Weihnachtsgeld vom Arbeitgeber. Gewöhnen Sie sich an, solche Einnahmen direkt auf Ihr Sparkonto zu überweisen. Dann kommen Sie gar nicht erst in Versuchung, sie für etwas anderes auszugeben.

Tipp: Das Gleiche können Sie machen, wenn Sie eine Gehaltserhöhung bekommen. Erhöhen Sie den Sparbetrag, den Sie Anfang des Monats auf Ihr Sparkonto überweisen, um die Differenz zwischen altem und neuem Gehalt. So sparen Sie automatisch mehr.

Auch Kleinvieh macht Mist

Erinnern Sie sich noch daran, wie Sie als Kind Ihr Sparschwein mit Münzen gefüttert haben, wenn Sie von den Großeltern oder der Patentante ein kleines Geldgeschenk bekommen haben? Dieses Prinzip können Sie auch jetzt noch anwenden – auch wenn Sie Ihr Sparschwein mittlerweile in Rente geschickt haben. Wichtiger als die Höhe Ihrer Sparbeträge ist, dass Sie regelmäßig sparen. Sparen sollte kein besonderes Ereignis sein, sondern eine Gewohnheit. Das zahlt sich am Ende aus – auch in einer Niedrigzinsphase.

Es kann mühsam sein, kleinere Beträge regelmäßig via Online-Banking auf das Tagesgeldkonto zu übertragen. Hier hilft Ihnen Klicksparen, eine Funktion der Sparkassen-App. Sie können mit wenigen Klicks kleine Beiträge zwischen 5 und 30 Euro von Ihrem Girokonto auf das Sparkonto übertragen. So lässt sich das Sparen einfach in den Alltag integrieren. Belohnen Sie sich zum Beispiel, wenn Sie in einer Woche oder einem Monat weniger ausgegeben haben als geplant – oder bezahlen Sie sich selbst, wenn Sie auf den Coffee-to-go verzichtet haben.