Kreditkarte: Bezahlen mit PIN ist am sichersten

Kreditkarte: Bezahlen mit PIN ist am sichersten

Sie darf im Urlaub niemals fehlen: Mit Ihrer Kreditkarte und der dazugehörigen PIN bezahlen Sie im Ausland bequem bargeldlos. Doch auch im Alltag daheim bietet die Kreditkarte Vorteile. Sie können sie zum Beispiel beim Online-Shoppen oder an der Supermarktkasse benutzen. Bislang müssen Sie dabei die Zahlung mittels Kreditkarte oft mit Ihrer Unterschrift bestätigen. Ab dem 3. Juli 2017 ändert sich das bei der Nassauischen Sparkasse. Bei den neu ausgegebenen Kreditkarten benötigen Sie dann die PIN zum Bezahlen.

Mit der Kreditkarte bezahlen: PIN oder Unterschrift?

Das Bezahlen per Kreditkarte und Unterschrift ist einfach, denn Sie müssen sich nichts merken. Eine Unterschrift lässt sich jedoch relativ einfach fälschen. Eine Persönliche Identifikationsnummer (PIN) macht das Bezahlen sicherer. Der Code aus vier bis sechs Ziffern ist nur Ihnen bekannt. Ab Juli 2017 kommt die PIN auch beim Bezahlen im Inland zum Einsatz. Dies gilt jedenfalls für alle neu ausgegebenen Kreditkarten der Naspa.

Das Bezahlen mit Kreditkarte und PIN funktioniert genauso wie das Bezahlen mit der Sparkassen-Card. Sie stecken die Karte in das Lesegerät und geben nach Aufforderung Ihre PIN ein. Decken Sie das Ziffernfeld mit der Hand oder dem Portemonnaie ab, damit niemand den Zahlencode ausspähen kann. Alternativ können Sie mit einer NFC-fähigen Kreditkarte kleine Beträge bis 25 Euro kontaktlos bezahlen. In diesem Fall benötigen Sie weder PIN noch Unterschrift.

Wussten Sie, dass …
… es in Deutschland im Jahr 2015 rund 33 Millionen ausgegebene Kreditkarten gab?“
(Quelle: Deutsche Bundesbank, 2016)

Die richtige PIN beim Bezahlen mit Kreditkarte

Wenn Sie eine neue Kreditkarte beantragen, schicken wir Ihnen den PIN-Code aus Sicherheitsgründen in einem separaten Brief. Sie erhalten ihn ein paar Tage nach der Karte. Bewahren Sie Kreditkarte und PIN immer voneinander getrennt auf. Notieren Sie die PIN nicht auf Ihrer Kreditkarte, im Handy oder auf einem Zettel im Portemonnaie. Der sicherste Ort für das „Passwort“ Ihrer Kreditkarte ist Ihr Kopf.

Die PIN, die Sie zu Ihrer Kreditkarte erhalten, wird automatisch und auf Zufallsbasis generiert. Manchmal ist es allerdings schwierig, sich solch eine willkürliche Zahlenfolge einzuprägen. Bei den Kreditkarten der Naspa haben Sie deshalb die Möglichkeit, nachträglich eine ganz eigene Wunsch-PIN einzurichten. Um die PIN zu ändern, benötigen Sie einen Sparkassen-Geldautomaten. Stecken Sie Ihre Karte hinein und klicken Sie im Auswahlmenü auf „Wunsch-PIN“. Überlegen Sie sich eine individuelle, aber gut zu merkende Zahlenkombination, die Sie jederzeit parat haben. Wählen Sie keine Kombination, die offensichtlich ist, zum Beispiel „1234“. Auch Ihr Geburtsdatum, der Hochzeitstag oder Ihre Postleitzahl sind für gut informierte Betrüger (die beispielsweise Ihr gesamtes Portemonnaie gestohlen haben) einfach als PIN zu erraten.