Online-Banking: Geldgeschäfte von zu Hause aus

Online-Banking: Geldgeschäfte von zu Hause aus

Für Bankgeschäfte müssen Sie heutzutage nicht mehr extra in die Bankfiliale, sondern Sie erledigen die gängigen Transaktionen vom heimischen Computer aus: Mit Online- Banking bezahlen Sie Ihre Rechnungen, fragen Ihren Kontostand ab oder buchen Geld auf Ihr Tagesgeldkonto. Alles online. Banking wird somit flexibler und komfortabler. Und von unterwegs lassen sich die wichtigsten Zahlungen per Smartphone über Mobile-Banking oder per App abwickeln.

Online-Banking rund um die Uhr

Sie absolvieren ein duales Studium in Wiesbaden und fahren am Wochenende zur Familie in den Westerwald? Wohnen Sie in Limburg und pendeln Sie täglich mit dem ICE nach Frankfurt am Main ins Büro? Oder liegen Ihre Arbeitszeiten schlicht so, dass die meisten Filialen nach der Arbeit bereits geschlossen sind? Für Sie und alle anderen, die es selten in eine Filiale schaffen, bietet Online-Banking einen klaren zeitlichen Vorteil: Unabhängig von den Öffnungszeiten Ihrer Bank können Sie nun Ihre Geldgeschäfte rund um die Uhr erledigen. Ob Sie die Überweisung abends nach der Arbeit oder am Wochenende ausführen wollen: Sie allein bestimmen den Zeitpunkt. Notwendig ist nur eine Internetverbindung.

Sicherheit hat beim Online-Konto oberste Priorität

Mit unterschiedlichsten Verfahren schützen Banken die Konten ihrer Kunden vor Missbrauch. Die erste Stufe beim Online-Banking: ein Login. Dafür geben Sie Ihre Kontonummer sowie eine persönliche PIN (Personen-Identifikations-Nummer) ein. Erst dann haben Sie Zugriff auf die Kontoverwaltung. Um eine Transaktion ausführen, müssen Sie eine zweite Sicherheitsstufe passieren. Die Eingabe einer TAN (Transaktionsnummer) verhindert, dass Hacker Ihre Daten abgreifen oder Banküberweisungen manipulieren. Üblich sind folgende drei TAN-Verfahren:

  • chipTAN: Bei diesem Verfahren erzeugen Sie die TAN unmittelbar vor der Überweisung selbst. Notwendig ist dafür ein spezielles Lesegerät, das Sie vor den Bildschirm halten. Das Gerät erzeugt eine einmalig gültige TAN.
  • pushTAN: Dieses Verfahren kommt ohne Zusatzgerät aus. Notwendig ist aber eine spezielle App fürs Smartphone oder Tablet. Bei Bedarf rufen Sie sie auf, um die TAN zu erstellen. Auch diese kann nur einmal verwendet werden.
  • smsTAN: Die TAN wird in diesem Fall bequem per SMS auf Ihr Handy oder Smartphone geschickt. Sie gilt ebenfalls nur für einen Auftrag und ist zeitlich begrenzt. Allerdings können pro SMS zusätzliche Kosten entstehen.

Zusatzangebote machen das Online-Konto zur Finanzzentrale

Durch Online-Banking haben Sie in der Regel nicht nur Zugriff auf Ihr Girokonto, sondern können auch Ihre Tages- oder Festgeldkonten online verwalten. Bei manchen Anbietern haben Sie auch die Möglichkeit, sich die Umsätze Ihrer Kreditkarte anzeigen zu lassen oder sogar Edelmetalle zu erwerben. Nützliche Zusatzfunktionen erleichtern es, den Überblick über die eigenen Finanzen zu behalten. So können Sie Einnahmen und Ausgaben auflisten, regelmäßig einen kleinen Betrag des Bafögs sparen oder sich benachrichtigen lassen, falls das Konto eine festgelegte Grenze unterschreitet.

Ganz einfach in der Filiale oder online ein Konto eröffnen

Um Online-Banking zu nutzen, müssen Sie es freischalten lassen. Dafür gehen Sie entweder in die Filiale oder Sie beantragen das Konto online. Dafür füllen Sie eine entsprechende Vereinbarung am Bildschirm aus, drucken diese aus und verschicken sie per Brief. Der Antrag wird innerhalb weniger Tagen bearbeitet. Sie erhalten dann alle weiteren Informationen und die notwendigen Unterlagen ebenfalls per Post. Nach dem ersten Login richten Sie Ihr persönliches Passwort ein und wickeln alle Bankgeschäfte fortan online ab.

Mobile-Banking auf dem Smartphone nutzen

Noch unabhängiger und spontaner sind Sie mit dem Mobile-Banking. Dies wird Ihnen in zwei Varianten angeboten: als Online-Banking über den Webbrowser Ihres Smartphones sowie mittels spezieller Apps fürs Mobile-Banking. Das erste Verfahren entspricht dem Online-Banking über den Computer. Sie rufen die Webadresse Ihrer Bank auf – in der Regel für Mobilgeräte optimiert – und nutzen wie gewohnt die Überweisungs- oder Abfrage-Funktionen. Noch einfacher geht es mit Mobile-Banking-Apps. Der Vorteil: Mit ihnen können Sie zum Teil auch Konten verschiedener Banken gleichzeitig verwalten.